Allwetterplätze werden renoviert

Der Tennisclub Einsiedeln ersetzt die beiden Allwetterplätze durch zwei neue Sandplätze. Rund 180'000 Franken werden dafür investiert. Die Generalversammlung stimmte einem Antrag des Vorstandes zu.
 
Zum ersten Mal in der Geschichte des Tennisclub Einsiedeln führte eine Frau durch die Generalversammlung. Marlene Kälin, die vor Jahresfrist zur Präsidentin gewählt wurde, konnte am letzten Freitag knapp 60 Mitglieder im Hotel Drei Könige begrüssen. Ihr wichtigstes Geschäft waren die beiden Kunstrasenplätze. Diese wurden 1996 gebaut und haben mittlerweile 23 Saisons auf dem Buckel. Dazu wurden sie schon zweimal von einem Unwetter verwüstet. Mit anderen Worten: Die Plätze sind veraltet und müssten saniert werden.
 
Der Vorstand des TC Einsiedeln entschied sich für eine andere Lösung. Nach ausführlichen Recherchen, welche eine eigens dafür eingesetzte Platzkommission vornahm, präsentierte Jeroen de Leur als Vertreter der Generalversammlung den Vorschlag, die beiden Plätze durch Sandplätze zu ersetzen. Die Generalversammlung stimmte dem Vorhaben ohne Gegenstimme zu. Die Kosten für die beiden neuen Plätze betragen, inklusive Bewässerungsanlage und Umgebungsarbeiten, rund 180'000 Franken. Der TC Einsiedeln kommt für die finanzielle Last vollumfänglich selber auf. Allerdings muss dafür ein Baukredit aufgenommen werden.
 
Diese neuen Plätze werden nach dem gleichen Prinzip gebaut, wie die vier schon bestehenden Sandplätze. Diese wurden vor sechs Jahren neu erstellt. Seither ist der Untergrund dieser Plätze im Vergleich zu früher härter, dafür aber poröser. Dank dem trocknen sie nach Regen schneller ab und sind schneller wieder bespielbar. Dazu ist auch der Unterhalt einfacher und kostengünstiger geworden.
Diese Vorteile bewegten den Vorstand, bei den geplanten Plätzen auf den gleichen Platztyp zu setzen. Der Hersteller hat den Bau in der Zwischenzeit optimiert und einige Negativaspekte ausgemerzt. Dies betrifft insbesondere die Kehrseite des schnellen Wasserablaufs. Nämlich, dass die Plätze bei Sonnenschein schon kurz nach dem Bewässern wieder staubig werden. Dank dem Einbau von Gummigranulat im Unterbau wird das schnelle Austrocknen nun hinausgezögert. Ausserdem werden die neuen Plätze dank dem Gummi auch etwas weicher. Es ist auf ihnen also ein höherer Spielkomfort zu erwarten. Der Bau ist im Sommer vorgesehen.
 
Die weiteren Geschäfte passierten die Generalversammlung mehr oder weniger diskussionslos. Erfreulicherweise zählt der TC Einsiedeln immer mehr Wettkampfspieler. Das zeigte sich bereits bei der letztjährigen Austragung der Sihlseemeisterschaft, welche mit einer Rekordbeteiligung (73 Teilnehmer/innen) über die Bühne ging. Dank dem grossen Wettkampfinteresse nimmt der TC Einsiedeln diese Saison mit zehn Teams am Interclub teil. Eine Mannschaft wurde neu gegründet. Damit der erfreuliche Trend anhält, investiert der Club viel in die Nachwuchsarbeit. Die beliebten Schülerkurse finden auch heuer statt. Interessierte Kinder werden von professionellen Trainern betreut. Die Kurse können auch von Nichtmitgliedern besucht werden. Details dazu sind auf der TCE-Homepage zu finden. Anmeldeschluss ist der 12. April.
 
 
 
Die Platzkommission des TC Einsiedeln: Sander de Leur, Andy Keller, Marlene Kälin, Werni Weiss, Sepp Bisig, Jeroen de Leur (von links). Foto: Benno Kälin

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