TCE Turniere (Rückblick)

Sihlseemeisterschaften 2020

Die Sihlseemeisterschaften 2020 sind Geschichte, und wir können auf zwei tolle Wochenenden zurückblicken. Das Wetter spielte uns sehr in die Karten, was sowohl für Spieler, Spielleiter als auch Zuschauer sehr angenehm war. um 14.30 wurden die Sihlseemeisterschaften mit der traditionellen Rankverkündigung beendet, wobei alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Preise aussuchen konnten. Wir danken hierbei unseren Sponsoren Schwyzer Kantonalbank und Physio Care Center de Leur AG und den Partnern Tretorn und Wilson für die Gabenpreise und Gutscheine.

Wir gratulieren den Sihlseemeistern 2020: Sander de Leur (Herren Aktive), Claudio Zambelli (Herren 45+), Andrea Kälin-Dolder (Damen Aktive), Coni Reinhard (Damen 40+), Sander de Leur/Jeroen de Leur (Herren Doppel) und Andrea Kälin-Dolder/Muriel Schönbächler (Damen Doppel).

Alle Tableaus findet ihr hier. Fotos der ersten beiden Tage findet ihr hier. Vielen Dank für die Fotos an Benno Kälin.
 

Sihlseemeisterschaften 2019

Am Finalwochenende der Sihlseemeisterschaft wurde teilweise hochstehender Tennissport geboten. Viele Spiele standen auf Messers Schneide. In den Hauptkategorien setzten sich die Favoriten Dario Gmür und Michèle Hubli durch.

Wer im Tennis siegen will, muss manchmal sehr hart und sehr lange dafür arbeiten. Diese Erfahrung machte insbesondere Viviane Bartl (R5). Die 16-jährige Nachwuchs-Skirennfahrerin stand bei ihrem Halbfinalsieg über Claudia Lienert (R6) mehr als dreieinhalb Stunden auf dem Platz. Die ersten beiden Sätze endeten im Tie-Break worauf sich Bartl im Entscheidungssatz knapp mit 6:4 durchsetzte. Kurz danach musste Bartl das Finale spielen und noch einmal einen Dreisätzer durchstehen. Ähnlich erging es auch dem Ybriger Remo Staub (R5). Auch er musste kurz hintereinander zwei Dreisätzer aushalten. Dies, nachdem er am gleichen Tag schon einen Match bestritt. Insgesamt stand Staub also alleine am Sonntag um die sieben Stunden auf dem Tennisplatz. Und dies im Matchrhythmus!
 
Im Haupttableau der Herren blieben Überraschungen aus. Topfavorit Dario Gmür (R2) setzte sich im Finale gegen Dominik Meister (R4) resultatmässig klar mit 6:4 und 6:2 durch. Dabei wurde grossartiger Tennissport geboten. Meister vermochte in den Grundlinienduellen gut mitzuhalten. Dadurch ergaben sich teilweise spektakuläre Ballwechsel mit schön herausgespielten Punkten. Den Unterschied in diesem Duell machte nicht zuletzt der Service aus. Während die Aufschläge von Gmür häufig wie Granaten einschlugen, leistete sich Meister zu viele Doppelfehler. Zuvor setzte sich Meister im Halbfinale gegen Jeroen de Leur (R5) durch, wobei de Leur stark aufspielte und Meister beinahe den ersten Satz abrang. Gmür setzte sich im Halbfinale gegen Martin Hensler (R6) klar durch.
 
Im Finale der Damen wurde Topfavoritin Michèle Hubli (R5) von Viviane Bartl (R5) herausgefordert. Obwohl Bartl nach dem harten Halbfinal angeschlagen ins Match ging, liess sie nicht locker. Nach verlorenem Startsatz gewann sie den zweiten Durchgang knapp. Erst im dritten Satz reichte die Energie nicht mehr, worauf Hubli das Match sicher nach Hause spielte. Für Hubli ist es bereits der ??? Sihlseemeistertitel. Dario Gmür wurde nach 2015 zum zweiten Mal Sihlseemeister.
 
Am meisten Spannung bot das Finale bei den Jungsenioren. Topfavorit Christoph Züger (R6) rang im Halbfinale Andy Keller (R5) nieder; Christian Rauter (R5) setzte sich in der gleichen Runde knapp gegen Beat Fuchs (R6) durch. Das Finale zwischen den beiden war an Spannung dann kaum mehr zu überbieten. Nach einem klaren 6:2-Sieg im Startsatz gab Rauter den zweiten Satz mit 2:6 ebenso klar ab. Der dritte Satz musste also die Entscheidung bringen. Nie gelang es einem Spieler in diesem seinen Gegner abzuhängen. Mal hatten die Zuschauer das Gefühl, das Momentum liege bei Züger, dann wiederum ahnten sie Rauter als Sieger. Folgerichtig endete der Match im Tie-Break. In diesem führte Züger 3:0 und hatte beim Stand von 6:4 sogar zwei Matchbälle. Trotzdem gewann er den Match nicht. Rauter war in den entscheidenden Momenten bereit, mehr Risiko auf sich zu nehmen und wurde dafür belohnt: Er wehrte die beiden Matchbälle mit Gewinnschlägen ab und verwertete hinterher seinen ersten Matchball zum Sieg.
 
Ähnlich spannend verlief auch das Finale bei den Damen 40+. In diesem lieferten sich Muriel Schönbächler (R6) und Lucia Meier (R6) einen harten Fight. Teilweise wollten die Ballwechsel nicht enden. Insbesondere Schönbächler zeigte enorme läuferische Qualitäten. Wiederholt erlief sie Bälle, die Gegnerin Meier schon als Punkte verbuchte. Letzlich war dies auch der Schlüssel zum Sieg. Schönbächler gewann 6:4, 3:6 und 6:3. In den Halbfinals gewann Schönbächler gegen Martina Krieg (R7); Meier siegte gegen Sandra Mack (R7).
 
Bei den Senioren 45+ war etwas die Luft draussen. Topfavorit Martin Hammerle musste verletzungsbedingt forfait erklären. Dazu musste eines der spannendsten Duelle vorgezogen werden. In diesem setzte sich Ljubisa Jankovic (R7) mit einem Zweisatzssieg knapp gegen Daniel Kälin (R6) durch. Da Jankovic verhindert war weiter zu spielen, schaffte es Kälin dennoch ins Finale. In diesem traf er auf Walter Ott (R7), welcher vom Forfait Hammerles profitierte und die Qualifikation kampflos schaffte. Mit einem ungefährdeten 6:2- und 6:0-Sieg setzte sich Kälin im Finale klar durch und holte sich nach dem Sieg im letzten Jahr erneut den Titel in der Seniorenkategorie.
 
Im Herrentableau R6/R9 trat der Ybriger Marcel Ott (R6) als klarer Favorit an. Nach seinem klaren Sieg im Halbfinale gegen Werner Jakob (R7) musste Ott im Finale dann allerdings härter kämpfen als erwartet. Youngster Noah Ochsner (R7) rang ihm beim Zweisatzsieg von 6:4 und 6:3 mehr Games als erwatet ab. Der 16-jährige Gymischüler zeigte schon im Halbfinale eine starke Leistung, in welchem er Benno Kälin (R7) in einem harten Match knapp in zwei Sätzen besiegte.
Der Finalmodus der Sihlseemeisterschaften sieht es vor, dass alle Erstrundenverlierer in einem Trosttableau weiterspielen dürfen. Die meisten Spieler nützten diese Chance. Vor allem das Herrentableau war sehr stark besetzt. Spieler wie Michael Föllmi (R5), Remo Staub (R5) oder Rouven Schönbächler (R6) figurierten in diesem Tableau. Sie alle hatten das Pech, im Haupttableau der ersten Runde auf einen noch stärkeren Gegner zu treffen. Letztlich kam es im Finale zu einem reinen Ybriger Duell: Michael Föllmi gegen Remo Staub. Föllmi setzte sich in drei Sätzen knapp durch. Im Frauentableau kam es im Finale zum „Generationenduell“ zwischen der 23-jährigen Gloria Guggenberger (R8) und der 60-jährigen Doris Kälin (R8), wobei die Jugend die Oberhand behielt: Guggenberger setzte sich mit einem Zweisatzssieg knapp durch.

Bilder der SM 2019 >>

 

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